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21. April 2021 | Gesundheit, Innenpolitik, Parlament

Anschober-Abschied: Kurz bietet Sternstunde der Heuchelei

FPÖ-Klubobmann Kickl: "Nachfolger Mückstein ist Impf- und 'Lockdown'-Dogmatiker - statt einem Statesman haben wir einen Dressman bekommen."

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl wies zu Beginn seiner Rede im Nationalrat heute, Mittwoch, darauf hin, dass die schwarz-grüne Regierung schon den einen oder anderen Ausfall in ihren Reihen gehabt habe. Gleich zu Beginn der Regierung sei das kulturpolitische Flaggschiff der Grünen, Ulrike Lunacek, sang- und klanglos untergegangen, habe ihr Scheitern aber immerhin offen zugegeben. Christine Aschbacher wiederum, die als Arbeitsministerin mitverantwortlich gewesen sei, dass hunderttausende Menschen ihren Job verloren hätten, sei in peinlicher Art und Weise über ihre Gier nach akademischen Titeln gestolpert.

Grünes Totalversagen im Gesundheitsbereich

Jetzt habe Rudolf Anschober das Handtuch geworfen und Platz für einen grünen Salonkommunisten gemacht. Seiner Aufgabe sei er von Anfang an nicht gewachsen gewesen. Sachliche Gründe für seinen Rücktritt hätte es viele gegeben, betonte Kickl. In einem Jahr sei es ihm und der Regierung z.B. nicht gelungen, auch nur ein einziges zusätzliches Intensivbett zu schaffen.

Moralische Höchststrafe für Kurz

Bei seiner Abschiedsrede habe Anschober allerdings dem Bundeskanzler die moralische Höchststrafe auferlegt und kein einziges Wort des Dankes für ihn gefunden. Er sei angesichts der Brutalität und Heimtücke des Koalitionspartners und von Sebastian Kurz im Besonderen entnervt gewesen, meinte Kickl. Die heutigen Dankesworte von Kurz seien eine Sternstunde der Heuchelei gewesen. Anschober habe alles falsch gemacht, das gelte aber auch für den Bundeskanzler. Der sitze aber immer noch da und rede etwas von einem "Comeback-Plan", während er mit der Corona-Abrissbirne im Land unterwegs sei.

Grüner Salonkommunist unter türkiser Kontrolle

Der neue Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein habe sein Haupt schon unter das Joch der türkisen Corona-Diktatur gebeugt. Das einzig unkonventionelle an ihm sei bisher sein Schuhwerk gewesen. „Wir hätten einen Statesman gebraucht und haben einen Dressman bekommen“, so Kickl. Mückstein zähle zu den Spaltern der Gesellschaft, die die Menschen in Gehorsame und Ungehorsame einteilen würden. Er sei ein Dogmatiker des "Lockdown" und des Impfens.


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