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15. Jänner 2020 | Bildung

Linksextreme stören neuerlich Lehrbetrieb an Uni Wien

FPÖ-Wissenschaftssprecher Martin Graf: "Die Universität muss wieder ein Platz der Lehr- und Lernfreiheit sein und vor Extremisten jeglicher Art geschützt werden.“

Wieder einmal besetzten gestern, Dienstag, vermummte Linksextreme an der Uni-Wien einen Hörsaal, in dem eine Vorlesung des Universitätsprofessors Lothar Höbelt hätte stattfinden sollen. Diesmal aber gaben sich die Besetzer nicht nur mit der Störung einer Vorlesung zufrieden wie bei den letzten beiden Aktionen, sondern sie attackierten Studenten diesmal auch mit Gewalt und Handgreiflichkeiten und hinderten sie daran, den Hörsaal 50 zu betreten. „Es scheint so, als ob die grüne Regierungsbeteiligung diesen feigen und linksextremen Berufsdemonstranten, denen jeglicher demokratische Ansatz fehlt, einen Aufwind gibt“, reagierte der freiheitliche Wissenschaftssprecher Martin Graf auf die gestrigen Vorkommnisse. Hinter der Aktion scheint, einmal mehr, die linksextreme ÖH, unterstützt von Akteuren der gewaltbereiten "Antifa", zu stehen.

"Anschlag auf freie Bildung, Wissenschaft und Rede"

„Solche Aktionen sind ein offensichtlicher Anschlag auf die freie Bildung, Wissenschaft und Rede der Universität, und es drängt sich die Frage auf, wer denn diese vermummten Gestalten sind - Studenten, Akademiker oder doch nur links-grüne Berufsdemonstranten? Die Universität muss wieder ein Platz der Lehr- und Lernfreiheit sein und vor Extremisten jeglicher Art geschützt werden“, so Graf.

Rektorat kann Studenten nicht schützen

„Hier sind ganz klar Innenminister Karl Nehammer und Justizministerin Alma Zadic gefordert, um ‚reinen Tisch‘ zu schaffen. Angriffe auf Leib und Leben sind auf das Schärfste zu bekämpfen, und wenn der Rektor der Universität Wien seine Studenten nicht beschützen kann, ist er mit Sicherheit fehl am Platz, und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann sollte wissen, was er nun zu tun hat“, erklärte Graf.

Minister Faßmann dringend gefordert

In die gleiche Kerbe schlug FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl: Wer von sich behaupte, für die Meinungsfreiheit einzutreten und Hass zu bekämpfen, könne ja wohl nicht zuschauen, wenn ein Universitätsprofessor seine Vorlesung nicht ungestört abhalten könne und die Freiheit der Lehre angegriffen werde, nur weil Lothar Höbelt kein Linker sei und dies einem linksextremen Mob nicht passe. „Minister Faßmann ist gefordert, vom ersten Gang in den zweiten und dritten hochzuschalten. Es ist Zeit, hier einmal Mode zu machen“, so Kickl.

Linksextremismus kommt im Regierungsprogramm nicht vor

Der freiheitliche Klubobmann appellierte auch an die neue Justizministerin Zadic, eine wesentliche Lücke im Regierungsprogramm zu schließen: „Linksextremismus ist auch Extremismus, oder nicht? Das Bekenntnis zum Kampf gegen den Linksextremismus fehlt im Regierungsprogramm allerdings völlig. Wird diese Lücke nicht geschlossen, werden sich ÖVP und Grüne den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass sie mit zweierlei Maß messen und Linksextremisten quasi ein ‚Regierungszertifikat‘ ausstellen“, so Kickl.

Im Übrigen vermisst der FPÖ-Klubobmann auch eine Stellungnahme des Herrn Bundespräsidenten zu den ungeheuerlichen Vorgängen an der Uni: „Da höre ich keinen Mucks, keine öffentliche Verurteilung, auch nicht von der Justizministerin“, kritisierte Kickl.


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