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29. August 2022 | Land- und Forstwirtschaft

Notleidende Landwirtschaft: ÖVP stellt Forderungen an sich selbst

FPÖ-Agrarsprecher Schmiedlechner: " Seit Jahren fordern wir Freiheitlichen dringend nötige Reformen am Agrarsektor - und sind bei der ÖVP immer wieder abgeblitzt."

FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner.

Foto: FPÖ TV

„Zuerst zündeln, dann löschen – typisch ÖVP“, sagte der FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner zu der neuesten Forderung der ÖVP, „angesichts der hohen Strompreise auch eine Kompensation für die Bauern“ einzuführen. „Unglaublich, diese ÖVP, pünktlich vor den Wahlen denkt die farblose Partei wieder an Bauern, und wie so oft schiebt sie die Schuld auf andere, anstatt endlich zu handeln. Bei der ÖVP bleibt es aber immer bei Ankündigungen und leeren Versprechungen, siehe Wolf, Mutterkuhprämie und vieles mehr. Seit Jahren sind sie für die Landwirtschaftspolitik zuständig, stellen die Minister und haben die Bauernschaft über Jahren heruntergewirtschaftet ,und jetzt stellen sie Forderungen! An wen? An sich selbst?“, schüttelte der freiheitliche Landwirtschaftssprecher und selbst praktizierende Landwirt den Kopf.

Lange Liste an freiheitlichen Reformvorschlägen

„Tagein, tagaus machen wir Freiheitlichen darauf aufmerksam, dass wir den Bauern helfen müssen und dass wir die steigenden Preise abfedern müssen – stießen aber bei Schwarz-Grün nur auf taube Ohren. Die Vorschläge liegen schon seit langem auf dem Tisch: die Arbeitsplätze am Bauernhof sichern, die Produktion stärken, die GAP überarbeiten, Abschaffung der AMA-Marketinggebühren, Übernahme der SVS-Beiträge und gleichzeitig die hohen Preise jetzt sofort deckeln, und es braucht auch dringend einen Gipfel mit Praktikern zum Thema Zukunft der Landwirtschaft“, bekräftigte Schmiedlechner seine Forderung.


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