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14. Dezember 2018 | Frauenpolitik

„Österreich ist Vorreiter im Gewaltschutz für Frauen!“

FP-Frauensprecherin Schimanek: „Grevio-Bericht stellt Österreich ein gutes Zeugnis aus, sieht allerdings auch Nachholbedarf.“

Das Europäische Komitee zur Verhinderung von Gewalt an Frauen (Grevio) hat in seinem aktuellen Bericht die Vorreiterrolle Österreichs im Gewaltschutz hervorgehoben. Österreich war eines der ersten Länder, das die Istanbul-Konvention zur Bekämpfung von Gewalt an Frauen unterzeichnet hat und verfügt über eines der besten Gewaltschutzgesetze in der EU. Besonders im Bereich häusliche Gewalt habe Österreich vorbildliche Betreuungseinrichtungen. Nachholbedarf bestehe laut Grevio-Bericht in den Bereichen Zwangshochzeiten, Genitalverstümmelungen und sexueller Gewalt. 

Häusliche Gewalt noch immer erschreckend hoch

Trotz dieses Lobes sieht FPÖ-Frauensprecherin Carmen Schimanek noch viel Arbeit, um die Situation für Frauen in Österreich zu verbessern: „Die häusliche Gewalt macht immer noch den Großteil aller Gewalt an Frauen aus und jede fünfte Frau in Österreich ist von Gewalt betroffen. Diese Zahlen sind erschreckend! In diesem Bereich muss vor allem den Opfern Mut gemacht werden, die Täter zu benennen, um diese angemessen zur Rechenschaft zu ziehen.“ 

872 Vergewaltigungen und 37 Morde

Bis jetzt gab es in Österreich heuer 872 angezeigte Vergewaltigungen und 37 Morde an Frauen. „Hier ist ein stark steigender Trend erkennbar, der zum Teil von Einwanderern aus fremden Kulturen verursacht wird, in denen Gewalt, besonders an Frauen, kein Tabu darstellt. Hier darf man nicht im Namen einer falschen Toleranz wegsehen. Hier muss eindringlich und mit Nachdruck Aufklärungsarbeit betrieben und auf die österreichische Kultur und unser Rechtssystem hingewiesen werden“, betonte Schimanek.


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