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13. Jänner 2022 | Medien

ORF muss sein Verständnis von Journalismus gründlich hinterfragen!

Diffamierung von Polizisten, die ihr Grundrecht auf freie Meinung ausüben, durch ORF-Redakteurin hat mit kritischem Journalismus nichts zu tun, sondern ist Regierungsandienerei.

„Wenn eine ORF-Redakteurin hunderttausende Österreicher und explizit Polizisten, die in ihrer Freizeit auf Demonstrationen von ihrem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen, in einer der Regierungspropaganda gleichen Wortwahl diffamiert, hat das mit kritischem Fragen nichts zu tun. Frau Stribl mag als Privatperson dieser Meinung sein, das ist natürlich ihr gutes Recht, aber in ihrer journalistischen Arbeit, noch dazu als Redakteurin des zur Objektivität verpflichteten öffentlich-rechtlichen Rundfunks, hat gerade eine solche Privatmeinung nichts verloren. Ganz besonders nicht, wenn diese schlichtweg faktenwidrig ist“, so reagierte FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker heute, Donnerstag, auf eine gestrige Aussendung des ORF-Redakteursrates, der sich nach der Kritik des freiheitlichen Abgeordneten an Simone Stribl mit absurden Vorwürfen in Richtung FPÖ hinter diese gestellt hatte.

Was soll Karner mit kritischen Polizisten "tun"?

Stribl hatte im Pressefoyer nach dem Ministerrat gestern an ÖVP-Innenminister Gerhard Karner folgende diskreditierende Frage gestellt:
„Es gibt immer wieder Polizisten, Gewerkschafter, die auf den Coronademos mitgehen. Wir haben Polizisten gesehen, die lachend Fotos mit Coronademonstranten machen und auch diesen Brief, den es gestern gegeben hat. Was tun sie mit diesen Polizisten, die Sympathien für Verschwörungstheorien, Coronaleugner, etc. haben?“

ORF glaubt, nur einseitig kritisieren zu dürfen

Gerade der ORF müsse Kritik an seiner Berichterstattung aushalten, halte sich dieser doch damit selbst gegenüber anderen nicht zurück. „Am Küniglberg zögert man keine Sekunde, wenn es darum geht, freie Medien wegen ihrer Information abseits des Mainstreams heftig zu kritisieren. Wenn der ORF sich daher jetzt das Privileg herauspicken will, selbst nicht kritisiert werden zu dürfen, dann sollte man dort schleunigst die eigene Auffassung von Journalismus hinterfragen“, erklärte Hafenecker weiter. Dies habe der ORF ohnehin längst nötig, werde die FPÖ doch aufgrund ihrer kritischen Haltung gegenüber der Corona-Maßnahmenpolitik der Regierung seit Monaten totgeschwiegen oder nur noch bei negativen Themen erwähnt.

GIS-Zwangsgebühren als Wettbewerbsverzerrer

„Klar ist, dass ein Andienen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an die Regierung, wie im gegenständlichen Fall, erst dann aufhört, wenn die Zwangsgebühren abgeschafft sind und man sich auch in den ORF-Redaktionen dem freien Markt stellen muss. Dann wäre die Sachlage eine andere und man würde, wie immer größere Teile der Bevölkerung es auch tun, die Regierungsnarrative kritisch hinterfragen, anstatt als deren Lautsprecher zu fungieren“, führte Hafenecker abschließend aus.


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