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20. Jänner 2022 | Finanzen, Gesundheit, Parlament

Pflegewesen: Minister Mückstein ignoriert Finanzierungsbedarf!

FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak: "Obwohl die Corona-Krise wie ein Brennglas auf die Probleme im Gesundheitswesen hinweist, werden diese geflissentlich ignoriert."

Eine lineare Fortschreibung der Finanzierungsanteile des Bundes an den Gesundheitskosten der Länder könne den Bedarf im Gesundheitswesen weder decken, noch einen Pflegebetrieb sicherstellen. „Obwohl die Corona-Krise wie ein Brennglas auf die Probleme im Gesundheitswesen hinweist, werden diese von ÖVP und Grünen geflissentlich ignoriert. So wird zum Beispiel der Bereich der Pflege komplett vernachlässigt“, erklärte der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, Gerhard Kaniak, heute, Donnerstag, in seinem Debattenbeitrag im Nationalrat.

Bis zu 15 Prozent der Pflegeplätze unbesetzt

„Wenn man bedenkt, dass zehn bis 15 Prozent der Pflegeplätze freistehen, weil es kein Personal dafür gibt, um diese zu betreuen, muss man doch erkennen, dass man mit einem solchen fortlaufenden Mini-Budget nicht weiterkommen kann. Aber auch unsere Krankenanstalten sind komplett unterfinanziert, und damit ist eine Bewältigung der Krise einfach nicht machbar. Man hat den Eindruck, dass der Minister überfordert und planlos agiert und nicht an Lösungen im Sinne der Bürger interessiert ist“, betonte Kaniak.


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