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19. Juni 2020 | Tourismus

Pleiten-, Pech- und Pannenpolitik der Regierung geht bei Urlauben weiter

Grenzen offen, aber bei Flügen weiterhin Verpflichtung zu Heimquarantäne, Angstmacherei wegen möglichem Verdienstausfall bei Erkrankung im Ausland.

„Nun sind die Grenzen in ganz Europa wieder offen, und nach dieser Phase der Angst und Unsicherheit steht dem heißersehnten und schon nicht mehr geglaubten Urlaub nichts mehr im Wege. Kaum glaubt man den ‚Showmastern‘ á la Kurz und Co. irgendein Wort, kommt kurz darauf sofort die sprichwörtliche ‚Gnackwatschn‘ in Form von Panik- und Angstmacherei nach Regierungsrezept“, kritisierte heute, Freitag, der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz.

Verunsicherung der Bevölkerung

„Jetzt wird über Medien durch Schwarz und Grün verbreitet, dass man zwar rein technisch reisen könne, aber nicht soll - und dass im Fall einer Corona-Infektion im Urlaubsland der Arbeitgeber sich von Zahlungen schadensfrei halten könne. Diese Aussagen dienen wie immer nur der Verunsicherung der Bevölkerung, denn warum soll zum einen Österreich sicherer als Slowenien, Kroatien oder Deutschland sein und zum anderen, warum soll das bei einer Corona-Infektion gelten und bei Masern etwa nicht?“, fragte Schnedlitz.

Endlich echte Experten konsultieren

„Diese Chaostruppe rund um ÖVP-Kanzler Kurz soll endlich wirkliche Experten befragen und nicht ihre Spezialisten aus diversen Propagandaabteilungen ihrer Polithauptquartiere. Es ist genug, es reicht. Österreich hat einen Neustart verdient, ein Aufbau wird bei dem mutwillig angerichteten Schaden nicht reichen. Dazu benötigen wir eine freudige, mutige sowie kraftvolle Bevölkerung und keine verängstigten Untertanen von des Kanzlers Gnaden“, betonte der FPÖ-Generalsekretär.

Weiterhin Quarantäne-Formulare in Flugzeugen

„Offensichtlich ist die schwarz-grüne Regierung nicht willens oder nicht fähig, ihre eigenen Vorgaben zu Reisen in Nachbarstaaten zu administrieren“, kritisierte heute auch der freiheitliche Europaparlamentarier Roman Haider. So würden in den Flugzeugen vor der Landung in Wien-Schwechat weiterhin Formulare verteilt, in denen man sich zu einer vierzehntägigen Heimquarantäne verpflichten muss. Dies gelte auch für Flüge aus direkten Nachbarstaaten wie Deutschland. „Die österreichischen Behörden verlangen diese Verpflichtung immer noch, obwohl es seit Montag eine Freigabe zu Reisen in alle Nachbarstaaten gibt. Dies kann man nur als Frotzelei sowohl der Österreicher, als auch ihrer Nachbarn sehen“, betonte Haider.

Minister sagen etwas anderes als Vollzugsbehörden

„Diese Mischung aus Unfähigkeit und Böswilligkeit zieht sich seit Beginn der Corona-Krise wie ein roter Faden durch das Krisen-Missmanagement der schwarz-grünen Regierung. Offenssichtlich sind die Minister Nehammer und Schallenberg seit Montag nicht in der Lage, die ihnen unterstellten zuständigen Vollzugsbehörden über die neuen Vorgaben zu informieren. Gerade für ein Land wie Österreich, das nicht nur wegen des Tourismus auf internationale Verkehrsverbindungen angewiesen ist, ist dieses Chaos fatal. Rechtssicherheit für alle Reisenden ist deswegen von großer Bedeutung“, so Haider.

Arme Österreicher

"Bedauerlicherweise ist man es als Österreicher inzwischen gewohnt, dass es zwischen den öffentlichen Ankündigungen von Regierungsmitgliedern und den tatsächlichen rechtlichen Gegebenheiten massive Unterschiede gibt. Mit ihrem völlig chaotischen Vorgehen reihen sich Nehammer und Schallenberg einmal mehr in die Pleiten-, Pech- und Pannenpolitik dieser Regierung ein“, sagte Haider.


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