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22. Juli 2022 | Innenpolitik

„Prävention notwendig, um Verzweiflungstaten verhindern zu können!“

Anlässlich des Mordverdachts in Wien, wonach eine 90-Jährige ihren 93-Jährigen Ehemann getötet haben soll, weil sie mit der Pflege ihres Mannes überfordert gewesen sein soll, forderte heute FPÖ-Frauen- und Seniorensprecherin NAbg. Rosa Ecker, MBA: „Leider gab es im heurigen Jahr schon einige Fälle, wo ältere Personen die Herausforderungen der Pflege nicht mehr geschafft haben. Daher müssen wir rasch Präventionsmaßnahmen setzen, um den Menschen Hilfestellung zu bieten. Es muss unser vorrangiges Anliegen sein, rasch Maßnahmen zu erarbeiten, um vor allem ältere Menschen vor solchen Verzweiflungstaten zu bewahren.“

Die Gründe für derartige traurige Vorfälle seien nämlich mannigfaltig. „Ist es Alterseinsamkeit, Hilflosigkeit, Krankheit oder eben eine etwaige Überforderung bei der Pflege? Allein das sind leider immer wieder Gründe für derartige Taten, weil die Menschen keinen anderen Ausweg mehr sehen. Leider wird die Teuerungswelle sicherlich auch zu Zukunftsängsten führen. Und nicht zu vergessen ist der Umstand, dass viele Ältere in unserem Land – verstärkt durch die Pandemie – in den letzten zwei Jahren vereinsamt sind und sich allein gelassen fühlen. Gemeinsames Ziel muss es daher sein, derartige Verzweiflungstaten zu verhindern“, betonte Ecker.


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