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23. Jänner 2019 | Gesundheit

„SPÖ-Gesundheitsminister ignorierten jahrelang drohende Engpässe bei der ärztlichen Versorgung“

FP-Gesundheitssprecherin Povysil: „Bundesregierung setzt jetzt sinnvolle Maßnahmen, um den Problemen entgegenzuwirken.“

Cityphoto Team

„Die SPÖ hat die Probleme im Gesundheitssystem jahrelang negiert, anstatt sinnvolle Maßnahmen zu setzen. Nun, da sie nicht mehr Teil der Bundesregierung ist, weist sie lautstark auf diese hin und verschweigt dabei den Umstand, dass es ihre eigene Untätigkeit war, die zu den bestehenden Schwierigkeiten geführt hat. Die drohende Versorgungslücke im Bereich der Hausärzte ist nämlich keine Problematik, die sich innerhalb von wenigen Monaten ergeben hat, sondern diese war schon seit Jahren absehbar. Die SPÖ in ihrer Regierungsverantwortung hat es verabsäumt, darauf entsprechend zu reagieren. Die jetzige Bundesregierung unter FPÖ und ÖVP, allen voran Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein, sprechen die Probleme offen an und erarbeiten Lösungen. Die ersten Maßnahmen im Bereich des Hausärztemangels wurden auch bereits gesetzt“, erklärte heute, MIttwoch, FPÖ-Gesundheitssprecherin Brigitte Povysil, selbst Ärztin und Primaria.

Finanzierung der Lehrpraxen für Jungmediziner gesichert

„Einerseits haben wir es geschafft, die Finanzierung der Lehrpraxen sicherzustellen, und somit wird es jungen Medizinern ermöglicht, die Arbeit bei bereits langjährig tätigen Kollegen direkt in den Ordinationen kennenzulernen. Dadurch sollen die angehenden Ärzte für den Beruf des Allgemeinmediziners begeistert und das Ansehen dieser wichtigen Gruppe wieder gesteigert werden“, betonte Povysil.  

Ärzte dürfen nun Ärzte anstellen

„Des Weiteren haben wir die Möglichkeit der Anstellung von Ärzten bei Ärzten geschaffen. Mit der Umsetzung dieser langjährigen Forderung der Ärzteschaft soll es auch zu einer Attraktivierung des Berufes vor allem im ländlichen Bereich kommen“, so die freiheitliche Nationalratsabgeordnete.

„Durch die von uns auf den Weg gebrachte Reform der Sozialversicherungsträger werden Mittel aus der Verwaltung frei, die in Form von Leistungen direkt dem Patienten zugutekommen und die ärztliche Versorgung stärken sollen“, führte Povysil aus.  

Sozialversicherungs-Reform soll Kassenverträge wieder attraktiv machen

„Unter den früheren SPÖ-Gesundheitsministern kam es zu einem Anstieg der Anzahl von Wahlärzten, während Kassenstellen unbesetzt blieben. Viele Mediziner haben die von den Krankenkassen angebotenen Verträge gar nicht mehr angenommen, da die Bedingungen und Leistungshonorierungen in keinem Vergleich zu dem notwendigen Aufwand und Arbeit standen. Im Zuge der Reform der Sozialversicherungsträger ist daher auch eine Attraktivierung der Kassenverträge geplant, damit diese dann auch wieder angenommen werden“, erklärte die FPÖ-Gesundheitssprecherin. 

"Sind uns der Probleme bewusst und handeln"

„Wir sind uns der bestehenden Probleme bewusst und wir arbeiten noch weitere Maßnahmen aus, um die bestmögliche Versorgung für den Patienten und die beruflichen Bedingungen für die Ärzte zu garantieren. Im Gegensatz zur SPÖ, die jahrelang den Fehlentwicklungen nur zugesehen hat, verschließen wir nicht die Augen, sondern handeln“, betonte Povysil.


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