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24. März 2022 | Familie, Gesundheit, Parlament

Corona-Angstpolitik der Regierung hat Gesundheit von Kindern und Jugendlichen schwer geschädigt

FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak: "Schwarz-grüner Antrag im Parlament zur Gesundheitsförderung ist zu begrüßen, kommt aber um viele Monate zu spät."

„Der physische und psychische Gesundheitszustand unserer Kinder und Jugendlichen ist katastrophal. Er wurde maßgeblich durch die Politik der Angst der Bundesregierung, durch die Einschränkungen im sozialen Leben oder durch die Maßnahmen und Auflagen in der Schule beeinträchtigt. Dazu kam noch die moralische Erpressung, der unsere Kinder und Jugendlichen ausgesetzt wurden: 'Besuche deine Großeltern nicht oder lass‘ dich auf jeden Fall impfen. Ansonsten steckst du deine Lieben an und bist vielleicht dafür verantwortlich, dass sie sterben' – das war doch im Wesentlichen die Botschaft, die die Regierung unseren Kindern und Jugendlichen monatelang vermittelt hat. Wer mit solchen Ängsten und mit einem derart perfiden moralischen und psychischen Druck agiert, sollte sich schämen. Da muss man sich nicht wundern, wenn das auch entsprechende Folgen hat“, betonte heute, Donnerstag, der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, Gerhard Kaniak, in seiner Rede im Nationalrat zur Debatte über Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Jeder vierte Volksschüler hat bereits Adipositas

 

Wie groß der Schaden sei, den die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen in den vergangenen Monaten genommen habe, zeige eine Studie der Donau-Universität Krems ganz klar auf: „Bei den Volksschülern gibt es in den vergangenen eineinhalb Jahren eine Zunahme beim schweren Übergewicht von 25 Prozent. Jeder vierte Volksschüler leidet mittlerweile unter Adipositas. Begleitend dazu haben wir unter Kindern und Jugendlichen eine Prävalenz von Ess-Störungen von 60 Prozent. Jeder zweite Jugendliche hat eine depressive Störung und 16 Prozent aller Kinder und Jugendlichen haben wiederholte Suizidgedanken. Wen das kalt lässt, der hat kein Herz für unsere Kinder und Jugendlichen“, sagte Kaniak.

Regierung hätte schon längst Maßnahmen setzen müssen

 

Die Freiheitlichen stehen daher selbstverständlich hinter den in einem Antrag vorgeschlagenen Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. „Es ist absolut höchste Zeit, dass diese Bundesregierung ins Handeln kommt. Dieser schwarz-grüne Entschließungsantrag sollte aber überhaupt nicht notwendig sein, sondern die schwarz-grüne Regierung hätte von selbst schon längst handeln müssen. Die geforderten Maßnahmen sind jedenfalls augenblicklich umzusetzen. Darüber hinaus ist die psychologische Betreuung für die betroffenen Kinder und Jugendlichen sofort und flächendeckend umzusetzen. Die physische und psychische Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen ist, so gut es geht, wiederherzustellen. Sie haben lange genug unter den fehlgeleiteten Corona-Maßnahmen dieser Bundesregierung gelitten“, so Kaniak.


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