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07. Juli 2021 | FPÖ, Gesundheit

Hafenecker als Quelle weiterer Corona-Infektionen praktisch ausgeschlossen

PCR-Test wies extrem schwach positives Ergebnis aus – Gesundheitspersonal darf mit einem solchen Wert arbeiten gehen.

„Das konkrete Ergebnis des positiven, am vergangenen Donnerstag abgegebenen PCR-Tests unseres Abgeordneten Christian Hafenecker lässt darauf schließen, dass die nun bekanntgewordenen Ansteckungen weiterer Mandatare und Mitarbeiter im Parlament mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht auf ihn zurückgehen“, sagte heute, Mittwoch, FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz. Denn Hafenecker wies einen CT-Wert von fast 34 auf. Über 35 wäre der Test negativ gewertet worden. Im Befund werden Werte über 30 wörtlich als „schwach positives PCR-Ergebnis“ bezeichnet.

"Schwach positives PCR-Ergebnis"

„Dass Hafenecker mit diesem Wert andere angesteckt hat, ist daher extrem unwahrscheinlich. Denn sonst wäre es nicht erklärbar, dass Gesundheitspersonal nach überstandener Infektion mit einem Wert über 30 sogar wieder in die Arbeit geschickt wird“, sagte Schnedlitz.

Infizierte oder Kranke sind nicht "schuldig"

„Es ist an sich unerheblich, von wem die Infektionen im Parlament ausgegangen sind. Denn wer infiziert oder krank ist, ist nicht schuldig. Die anhaltende Hetze gegen Hafenecker, der auch bereits wüste Beschimpfungs- und Drohschreiben erhält und Zielscheibe für unzählige Hassposter geworden ist, macht es jedoch erforderlich, weitere Details bekanntzugeben und der ÖVP damit die Fortsetzung ihrer Sudelkampagne zu erschweren“, so Schnedlitz, der unter anderem auf ÖVP-Ministerin Elisabethh Köstinger verwies, die gestern wörtlich von einem „Hafenecker-Cluster“ gesprochen habe.

Wer steckte Hafenecker und andere an?

Schnedlitz betonte auch, dass die positiv getesteten Personen in den anderen Klubs großteils bereits zumindest eine Impfung erhalten hätten. „Möglicherweise trägt eine dieser Personen das Virus schon länger in sich, ohne es zu bemerken, und hat so die anderen – auch Hafenecker – angesteckt“, sagte Schnedlitz. Denn Hafenecker habe sich in den Tagen vor dem Zeitpunkt seiner festgestellten Infektion beim Bundesheer unter durchgehend getesteten Personen und eben im U-Ausschuss aufgehalten.


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