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30. Juli 2018 | Landesverteidigung

Bösch weist Angriffe von SPÖ-Plessl zurück

Von den SPÖ-Verteidigungsministern hinterlassener Beschaffungsstau kann nicht in zwei Jahren beseitigt werden.

FPÖ-Wehrsprecher Reinhard Bösch weist die Vorwürfe von SPÖ-Wehrsprecher Rudolf Plessl bezüglich einer potentiellen Verlängerung des Wehrdienstes dezidiert zurück.

Bundesheer / Guenter Filzwieser

Der freiheitlich Wehrsprecher Reinhard E. Bösch, Obmann des Landesverteidigungsausschusses, weist die Kritik des SPÖ-Wehrsprechers Rudolf Plessl als inhaltslosen Angriff einer orientierungslosen Opposition zurück. Plessl hatte in einer Aussendung heute, Montag, behauptet, Verteidigungsminister Mario Kunasek wolle mit seinen Plänen, den Präsenzdienst wieder zu verlängern, "die Budget-Probleme nun offensichtlich auf dem Rücken der Wehrpflichtigen austragen".

Budgetplus von  181 Millionen Euro für die Truppe

Mit Mario Kunasek, so Bösch, sei seit vielen Jahren wieder ein Mann der Truppe an der Spitze des Landesverteidigungsministeriums. Kunasek habe für die Jahre 2018 und 2019 mit einem Budgetplus von 181 Millionen Euro den Wiederaufbau des Heeres für diese beiden Jahre gesichert. 

Stärkung der Miliz im Regierungsprogramm

„Der ihm von seinen Vorgängern überlassene Beschaffungsstau kann nicht in zwei Jahren beseitigt werden. Die neue österreichische Bundesregierung hat sich aber in ihrem Regierungsprogramm klar zur Beseitigung dieser Misere und zur Stärkung der Miliz bekannt. Der Vorschlag Kunaseks zur Reform der Wehrdienstdauer dient ausschließlich Überlegungen in diese Richtung und ist als Diskussionsgrundlage zu verstehen.“ 

Sicherheit Österreichs hat oberste Priorität

Abschließend erklärt Bösch, dass der Minister selbstverständlich intensiv an einer Sicherstellung der notwendigen Budgetmittel arbeite und dabei die Unterstützung aller brauche. Die Sicherheit Österreichs und seiner Bevölkerung habe oberste Priorität.


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