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12. Februar 2021 | Untersuchungsausschuss

Wann sagt Präsidentschaftskanzlei Wahrheit über "Ibiza-Verbindungen"?

FPÖ-U-Ausschuss-Fraktionsführer Hafenecker: "Erste Untersuchungsausschuss-Ladung in der Terminkalender-Affäre einstimmig fixiert."

Präsidentschaftskanzlei muss früher oder später Wahrheit über "Ibiza-Verbindungen" sagen - FPÖ-U-Ausschuss-Fraktionsführer Hafenecker: "Erste Untersuchungsausschuss-Ladung in der Terminkalender-Affäre einstimmig fixiert."

Foto: FPÖ

„Die einstimmige Ladung von Joseph Mussil, aktuell Referent im Kabinett von Vizekanzler Werner Kogler, der eigenen Angaben zufolge in Kontakt mit Ibiza-Detektiv Julian H. gestanden und das Video auch vorab schon gesehen haben soll, ist ein erster Schritt zur Aufklärung darüber, inwieweit Bundespräsident Alexander Van der Bellen in die Ibiza-Verschwörung mit eingebunden war“, berichtete gestern, Donnerstag, der FPÖ-Fraktionsführer im Ibiza-Untersuchungsausschuss Christian Hafenecker.

Warum will VdB-Büro bei Aufklärung nicht mithelfen?

„Wir sind drauf und dran, hier die wahren Hintergründe zu recherchieren und gleichzeitig die Frage zu klären, warum die Präsidentschaftskanzlei in der Kalenderaffäre nicht Farbe bekennt. Ich konnte Gott sei Dank schon im Sommer 2019 einen Blick auf den berühmten Kalender-Screenshot werfen und weiß daher auch, dass Lothar Lockl, Martin Radjaby, die ehemalige Kabinettsdirektorin der Präsidentschaftskanzlei, nunmehrige Staatssekretärin Andrea Mayer und natürlich auch der Herr Bundespräsident selbst einen Beitrag zur Aufklärung dieser Causa leisten können. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis auch diese Ladungen nicht mehr vereitelt werden können“, so Hafenecker.

"Ibiza-Affäre" schwemmte Grüne wieder ins Parlament

„Derzeit befinden sich viele Dinge im Fluss, und die schwarz-grünen Dämme in dieser Republik brechen in atemberaubender Geschwindigkeit. Ich bin daher guter Dinge, dass wir auch die mehr als zwielichtige erscheinende Rolle eines offensichtlich gar nicht so überparteilichen Bundespräsidenten demnächst aufgearbeitet haben. Am Ende ist doch eines klar: Nur durch die Eskalation in der 'Ibiza-Affäre' wurden seine Grünen wieder ins Parlament geschwappt“, betonte Hafenecker.


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