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07. November 2022 | Europäische Union, Finanzen, Justiz

Die von der Leyens haben ein ernstes Problem

FPÖ-EU-Delegationsleiter Vilimsky "Nach EU-Kommissionschefin von der Leyen taucht nun auch ihr Mann im Dunstkreis von dubiosen Corona-Geschäften mit EU-Mitteln auf."

FPÖ-EU-Delegationsleiter Harald Vilimsky.

Foto: FPÖ

„Als hoch problematisch“ bezeichnete heute, Montag, Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament, nun bekanntgewordene Verstrickungen des Ehemanns von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen rund um die Vergabe von EU-Fördermitteln.

Von der Leyen-Gatte gab Aufsichtsrats-Job überhastet auf

Heiko von der Leyen ist medizinischer Direktor beim US-Pharmakonzern Orgenesis. Dieser befasst sich unter anderem auch mit mRNA-Forschung, die auch Covid-Impfstoffen zugrundeliegt. Die EU fördert nun im Zuge des Corona-Wiederaufbaufonds eine Stiftung rund um die italienische Universität Padua mit 320 Millionen Euro. An dem Konsortium ist auch Heiko von der Leyens Orgenesis beteiligt, an die 383.000 Euro direkt weiterflossen. Und: Heiko von der Leyen saß bis Ende Oktober im Aufsichtsrat der mit EU-Mitteln üppig bedachten Stiftung. Er gab diese Funktion mit Bekanntwerden der Vorwürfe offensichtlich überhastet auf.

Offene Fragen bei EU-Impfstoff-Beschaffung

„Natürlich stellt sich da die Frage, inwieweit der Ehemann der Kommissionspräsidentin von Mitteln profitiert hat, die von der EU-Kommission vergeben werden“, sagte Vilimsky. „Zumal wir ja schon bei der EU-Impfstoffbeschaffung gesehen haben, dass Ursula von der Leyen dabei eine untersuchungswürdige und höchst problematische Rolle gespielt hat, deren Begleitumstände sie um jeden Preis im Dunkeln halten will“, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete.

"Verschwundene" SMS über Milliarden-Aufträge

Die EU-Kommissionspräsidentin kommunizierte im Vorfeld des größten Impfstoffauftrags ausführlich mit Pfizer-Chef Albert Bourla. Seither verweigern sie und die Kommission die Herausgabe der diesbezüglichen SMS bzw. behaupten, diese seien nicht mehr auffindbar – eine Taktik, die von der Leyen bereits in der sogenannten „Berateraffäre“ als deutsche Verteidigungsministerin angewandt hatte.

Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt

Seit Mitte Oktober untersucht nun auch die Europäische Staatsanwaltschaft die mehr als aufklärungswürdigen Umstände der EU-Impfstoffbeschaffung, wobei nun auch gemutmaßt wird, dass dabei auch die Funktion ihres Ehemanns eine Rolle spielen könnte. „Fest steht: Die von der Leyens haben ein ernstes Problem“, so Vilimsky.


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