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18. Juli 2022 | Innenpolitik

Auch der ÖGB-Präsident redet sich die Sanktionen schön

Katzian hat offenbar Kontakt zu den Menschen in diesem Land gänzlich verloren

In einem Interview im Ö1-Morgenjournal zeigte ÖGB-Präsident Wolfgang Katzain eine für FPÖ-Klubobmann-Stellvertreterin und Sozialsprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch verstörende Sicht in Bezug auf die Russland-Sanktionen und deren Auswirkungen. So meinte er, man müsse den Menschen das Gefühl nehmen, dass der Schuss nach hinten los gehe und die Sanktionen uns viel mehr treffen. Denn dann sei es schwierig, die Solidarität in der Bevölkerung aufrecht zu erhalten, weshalb man die negativen Folgen entsprechend auffangen müsse. „Kurz zusammen gefasst sagte Katzian also: ‚Die Sanktionen sind gut, solange wir die negativen Folgen in Österreich finanziell ausgleichen.‘ Das ist heuchlerisch und ein Offenbarungseid. Ich befürchte, der ÖGB-Präsident hat den Kontakt zu den Menschen gänzlich verloren und redet sich die Sanktionen schön. Von Tag zu Tag kämpfen immer mehr Österreicher mit der durch die Sanktionen befeuerten Teuerung – im Supermarkt, an der Tankstelle und zuhause bei der Energierechnung. Nur ein Ende der Sanktionen, die Europa viel mehr Schaden zufügen als Russland, bringt einen Ausstieg aus der Teuerungsspirale“, unterstrich Belakowitsch.

Seine politische Heimat, die Sozialdemokratie, sei eine treibende Kraft hinter den Sanktionen. Die Hoffnung, dass Russland damit in die Knie gezwungen werden könne, habe sich bislang nicht einmal im Ansatz erfüllt. „Die SPÖ spielt sich gerne als Teuerungs-Kämpfer auf – unternimmt in jenen Bereichen, wo sie selber in Verantwortung ist, aber nichts, um die Menschen zu entlasten. Ganz im Gegenteil: Erst gestern wurde bekannt, dass die Stadt Wien im kommenden Jahr die Gebühren für Müll, Kanal und Wasser erhöhen wird. Die Fernwärme hat einen Antrag auf eine Preiserhöhung von neunzig Prozent an die Stadt Wien gestellt, über den demnächst entschieden wird. Bei der SPÖ driften Forderungen und die politische Realität weit auseinander“, unterstrich die FPÖ-Sozialsprecherin.


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