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17. Oktober 2022 | Energie, Europäische Union

EU-Pläne zur alternativen Mobilität sind faktisch unmöglich

FPÖ-Europa-Parlamentarier Haider: "Aufbau von Infrastruktur für alternative Kraftstoffe ohne gesicherte Energieversorgung ist sinnlos!"

„Es ist sinnlos, eine Verordnung zum Aufbau von Infrastruktur für alternative Kraftstoffe zu erlassen, solange die Energieversorgung in Europa nicht gesichert ist“, stellte heute, Montag, der freiheitliche Europaparlamentarier Roman Haider anlässlich der Debatte über eine Verordnung zum Aufbau von Infrastruktur für alternative Kraftstoffe klar.

Woher soll der Strom für Millionen E-Autos kommen?

Die grundlegende Frage sei, woher der Strom und die Energie für die von der EU gewünschten Millionen an E-Autos überhaupt herkommen solle. „Diese geplante Verordnung zeigt einmal mehr, in welchen Elfenbeintürmen die Kommissionsmitglieder wohnen. Da werden hochtrabende Pläne geschmiedet, die faktisch einfach nicht umsetzbar sind. Wer soll denn die geplanten E-Tankstellen in Zukunft nutzen, wenn der Strom knapp und außerdem für die meisten Bürger viel zu teuer ist“, so Haider. Es wäre dagegen intelligent gewesen, sich zuerst über die Verfügbarkeit alternativer Energiequellen Gedanken zu machen, bevor man den Verbrennungsmotor de facto verbiete. „Man muss es klipp und klar sagen: Die von der EU-Kommission geplante Energiewende ist gescheitert. Leider ist man zu dieser Erkenntnis in der Kommission aus Trotz und ideologischer Verblendung nicht bereit“, kritisierte Haider.

Neue Rohstoff-Abhängigkeiten drohen

Abgesehen von diesem Kernproblem werfe der erzwungene und überhastete Umstieg auf E-Mobilität, der dieser Verordnung zu Grund liege, eine ganze Reihe anderer Probleme auf, die bisher nicht gelöst seien. In der EU fehlten die Rohstoffe für E-Mobilität, so dass dies zu neuen Abhängigkeiten führen werde. Dazu sei die Sicherheit nicht ausreichend gegeben, und die Entsorgung und Wiederverwertung der Akkus sei unklar. Die Aufgabe von Know-How auf Weltspitzenniveau im Bereich des Verbrennungsmotors sei fahrlässig, es drohe der Verlust von Arbeitsplätzen und die weitere Aufgabe von Wettbewerbsfähigkeit im Mobilitätsbereich, erklärte Haider.

Energieversorgung schon jetzt völlig unsicher

„Wenn die EU-Kommission ihr Versprechen einer leistbaren und sicheren Energieversorgung eingelöst hat, können wir uns über alternative Formen der Mobilität unterhalten. Im Moment bewegen wir uns aber in die entgegengesetzte Richtung. Die Energieversorgung ist völlig unsicher und von Leistbarkeit für Bürger und Wirtschaft kann nicht die Rede sein. Diese Kommission hat im vitalen Bereich der Energieversorgung völlig versagt“, betonte Haider.


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