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18. März 2015 | Justiz, Medien
Schlagworte: ORF, Herbert Kickl

Kickl: ORF macht sich durch Moschitz-Berichterstattung zum "Lügensender"

Bericht war 2014 unterblieben, weil es sich um "private Angelegenheit" handle

"Mit seiner Berichterstattung über die Rückverweisung des von ORF-Reporter Moschitz gegen FPÖ-Obmann HC Strache angestrengten medienrechtlichen Verfahrens an die Erstinstanz stempelt sich der ORF endgültig zum Lügensender", erklärt heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Die Meldung dazu ist auf der Startseite von "ORF.at" zu finden. Als Moschitz jedoch im Vorjahr mit seiner Klage in erster Instanz abgeblitzt war, berichtete der ORF darüber kein Wort, obwohl der stellvertretende ORF-Technikdirektor Thomas Prantner diese Berichterstattung eingemahnt hatte. "ORF-at"-Chefredakteur Heidegger jedoch hatte dies abgelehnt. "Der Standard" schrieb dazu am 15. Mai 2014:

Heidegger bestätigt auf STANDARD-Anfrage, dass Prantner die Story auf ORF.at reklamiert habe. Dieses Medienverfahren sei aber eine private Angelegenheit von Moschitz, das zur Hauptcausa um den 'Schauplatz', über die man berichtet habe, nichts Wesentliches beitrage. Zudem sei die Entscheidung in diesem Medienverfahren nicht rechtskräftig.

"Angesichts der heutigen Berichterstattung ist Heideggers damalige Aussage als glatte, vermutlich politisch motivierte Unwahrheit entlarvt", so Kickl, der eine neuerliche Beschwerde bei der KommAustria ankündigt. 


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