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20. Februar 2016 | Europäische Union

Nach Briten-Deal: Vilimsky bringt „Öxit“ ins Spiel

Österreich ist eines jener Länder, welche die Hauptlast der Immigrationskrise tragen. Großbritannien, das sich hermetisch abriegelt, wurde hingegen gestern beim EU-Gipfel mit weiteren Zugeständnissen ausgestattet. Der freiheitliche EU-Delegationsleiter Harald Vilimsky will jetzt auch für Österreich bessere Konditionen - oder den EU-Austritt seines Landes. „Vor diesem Hintergrund wären zumindest ein saftiger Rot-Weiß-Rot-Rabatt sowie auch andere Besserstellungen für unser Land nur mehr als gerecht. Wenn nicht, wäre es ratsam, auch ein Referendum über den Austritt Österreichs aus der EU, quasi den Öxit, anzudenken“, forderte er.

Auch Österreich möge endlich rot-weiß-rotes Selbstbewusstsein zeigen und sich eine Position herausverhandeln, mit der eine Mitgliedschaft in der EU wieder erträglich werde, so Vilimsky, der damit auf die Möglichkeit der Kürzung bzw. überhaupt Streichung von Sozialleistungen für EU-Einwanderer anspielt, welche die Briten für sich  verhandelt haben. Eine Maßnahme, die Österreich wohl mindestens ebenso bitter nötig hätte.

Referendum auch in Österreich überlegenswert

Hintergrund der neuerlichen EU-Zugeständnisse an Großbritannien ist das dort bevorstehende Referendum über einer Verbleib in der EU. Vilimsky hält es für „durchaus überlegenswert, auch ein solches Referendum bei uns anzudenken und gegebenenfalls in die Wege zu leiten“.


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