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Verkürzung der Transportzeiten für Tiere dringend notwendig

FPÖ-EU-Delegationsleiter Vilimsky: "Studie zeigt, dass so das Risiko der Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen verringert werden kann."

„Wir brauchen unbedingt eine Verkürzung der Transportzeiten für Tiertransporte, wie das die FPÖ schon lange fordert“, erklärte heute, Donnerstag, Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament. „Gut ist, dass das jetzt auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit so sieht“, so Vilimsky.

Alarmierende Untersuchungsergebnisse

Er bezieht sich dabei auf einen nun veröffentlichten Bericht der Behörde, der zeigt, dass das Risiko der Verbreitung von Antibiotika-Resistenzen bei Transporten von Geflügel, Schweinen und Rindern mit der Dauer der Transportzeit zunimmt. „Wenn die Dauer des Transports zunimmt, erhöht sich auch die Expositionszeit gegenüber (antimikrobiell resistenten Bakterien) in anderen Tieren und in der Umwelt (z.B. Luft, Lastwagen)“, heißt es in dem Bericht.

Risiko für Mensch und Tier reduzieren

„Wir brauchen daher dringend eine Verkürzung der Transportzeiten – einerseits um das Wohlergehen der Tiere zu verbessern, andererseits aber auch deshalb, um das Risiko für Menschen zu reduzieren“, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete. Antibiotika-Resistenzen werden weltweit mit rund fünf Millionen Todesfällen pro Jahr in Verbindung gebracht.


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