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29. März 2024 | Impfzwang, Gesundheit, Menschenrechte

Bundesregierung muss alle Protokolle der Corona-Gremien offenlegen!

Robert-Koch-Institut-Unterlagen belegen in vielen Bereichen die Kritik der FPÖ an den überschießenden Maßnahmen mit Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte.

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl.

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl. Foto: FPÖ

Nach der gerichtlich durchgesetzten Veröffentlichung der Protokolle des „Robert-Koch-Instituts“ (RKI) in Deutschland stehen die in Deutschland gesetzten Maßnahmen in der Corona-Pandemie in großer Kritik und werden wohl zu einer schonungslosen Aufarbeitung des Corona-Wahnsinns in der Bundesrepublik führen. „Diese Aufarbeitung ist auch in Österreich dringend notwendig, denn auch bei uns wurde mit Panikmacherei agiert, was so weit führte, dass die Bürger in Gut und Böse aufgeteilt wurden und am Ende sogar die in Europa einzigartige Corona-Impfpflicht eingeführt wurde, die letztlich nur durch den Druck hunderttausender Menschen auf der Straße und dem entschiedenen Widerstand der FPÖ auf politischer Ebene zu Fall gebracht werden konnte. Die von der Regierung versprochene Aufarbeitung wurde mit einer pseudowissenschaftlichen Analyse begraben – jetzt wollen Schwarz und Grün, aber auch die rot-pinke Schein-Opposition den Mantel des Schweigens über dem Corona-Wahnsinn ausbreiten. Wir spielen da nicht mit und verlangen deshalb die Veröffentlichung sämtlicher Protokolle der unterschiedlichen Corona-Gremien der Bundesregierung“, forderte heute, Freitag, FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann Herbert Kickl.

Gezielte Angstmacherei vor tödlichen Gefahren

Schon am 12. März 2020 war in einer Sitzung der „Task Force Corona“ im Gesundheitsministerium beschlossen worden, dass die Regierung gezielt Angst vor dem Coronavirus erzeugen werde. So hieß es im Sitzungsprotokoll wörtlich: „Kurz (Bundeskanzler Sebastian Kurz, Anm.) verdeutlicht, dass die Menschen vor einer Ansteckung Angst haben sollen bzw. Angst davor, dass Eltern/Großeltern sterben." Knapp drei Wochen später hat Kurz dann mit seiner Aussage „Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist“ für Aufsehen gesorgt. Auch in Deutschland sei dieser Weg offensichtlich gezielt eingeschlagen worden, wie die RKI-Protokolle belegen. So herrschte in einer Krisenstabssitzung die Meinung, man solle Corona nicht mit der Influenza vergleichen, obwohl bei einer Influenza-Welle mehr Menschen sterben würden.

Der große Schwindel rund um die Corona-Impfung

Aber auch die Versprechungen, wonach die mRNA-impfstoffe als „Gamechanger“ fungieren würden, bremste der RKI-Krisenstab in seinen Sitzungen schon sehr früh. Im April 2020 sprachen die Experten davon, dass man nicht sagen könne, wie gut und wie dauerhaft die Immunität durch die Impfung sein werde. „Die Versprechungen der Impfung wurde von Monat zu Monat zurückgenommen. Erst hieß es, wer sich impfen lässt, für den ist das Thema Corona erledigt. Die weiteren Abstufungen waren dann: Sie schützt nur den Geimpften dauerhaft, dann kamen plötzlich die Auffrischungsimpfungen ins Spiel, und am Ende blieb übrig, dass ein Geimpfter möglicherweise einen leichteren Corona-Verlauf haben wird. Eine einzige Täuschung mit einer völlig neuen und nicht erforschten Impf-Technologie, die schließlich sogar in einem Impfzwang mündete. Von teilweise schwersten Nebenwirkungen will bis heute niemand wissen. Das ist einfach nur schäbig“, so Kickl.

FFP2-Maskenpflicht ohne fachliche Evidenz

Auch bei den FFP2-Masken waren die RKI-Krisenstabsmitglieder im Oktober 2020 zu einem eindeutigen Urteil gekommen. FFP2-Masken seien eine Maßnahme des Arbeitsschutzes und hätten bei Anwendung durch nicht geschultes/nicht qualifiziertes Personal keinen Mehrwert, und es gebe keine Evidenz für deren Nutzung außerhalb dieses Bereichs. Und was passierte in Österreich? Im Jänner 2021 wurde für Österreich eine FFP2-Maskenpflicht beschlossen.

Die "Schwurbler" hatten doch recht

In Österreich wurde eine Vielzahl an Kommissionen und Krisenstäben eingesetzt, die sich mit Corona-Maßnahmen beschäftigt haben: Neben der „Task Force Corona“ im Gesundheitsministerium gab es die GECKO-Kommission sowie die „Ampel-Kommission“, schwerwiegende Entscheidungen wurden aber auch vom Nationalen Impfgremium getroffen. Und letztlich kam es am 18. November 2021 zum Treffen am Tiroler Achensee, an dessen Ende die Ankündigung der Corona-Impfpflicht stand. „Die Arbeit all dieser Gremien und Krisenstäbe erscheint nach den Enthüllungen der Protokolle des RKI in einem anderen Licht. Nur die volle Transparenz, also die Veröffentlichung aller Protokolle, kann dazu führen, dass der Corona-Wahnsinn seriös und lückenlos aufgeklärt werden kann. Die Bundesregierung hat ihr Versprechen einer echten Aufarbeitung bis heute nicht eingehalten. Was bleibt, sind die vielen Opfer ihrer Politik: Menschen mit schwersten Impfschäden, eine Explosion der psychischen Erkrankungen der Kinder und Jugendlichen durch die Schulschließungen und soziale Isolation, schwere wirtschaftliche Schäden durch nicht notwendige 'Lockdowns' und eine Kostenlawine, die durch das Abreißen von Lieferketten in der Coronazeit zu rollen begonnen hat. Wir Freiheitlichen werden nicht lockerlassen, bis diese unsägliche Zeit aufgearbeitet wurde. Wenn sich die Regierung weigert, sämtliche Protokolle zu veröffentlichen, werden wir nach der Wahl in Regierungsverantwortung alles daransetzen, um hier Licht ins Dunkel zu bringen, denn eines wird immer klarer: Die Schwurbler hatten doch recht!“, so Kickl.


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